Settings
Bei dem verwendeten Drucksensor und den Modulen gibt es – wie in der Elektronik üblich – gewisse Toleranzen, die die Messgenauigkeit beeinflussen. Um möglichst genaue Ergebnisse zu bekommen, muss der Sensor deshalb vor dem ersten Einsatz kalibriert werden. Der Drucksensor liefert bei unterschiedlichen Drücken eine proportionale Ausgangsspannung. Es besteht also ein linearer Zusammenhang zwischen Druck und Spannung, der sich in einer Geradengleichung ausdrücken lässt:
U = k * p + o
U ist die Ausgangsspannung, die der Sensor bei einem bestimmten Druck p liefert und die vom ADS1015-Modul gemessen wird. In der Formel gibt es noch eine Konstante k, die den Proportionalitätsfaktor beschreibt, sowie den Offset o.
Um k zu berechnen, wird der maximale Druck, den der Sensor verarbeiten kann, in das Eingabefeld eingetragen und dann der Button [Gain] angetippt. Unser Sensor kann 5,50 bar (80 psi) verarbeiten. Danach wird noch der Offset durch Tippen auf [Offset] ermittelt. Bei der Kalibrierung des Offsets muss der Sensor drucklos sein. Damit wäre eine einfache Kalibrierung auch schon abgeschlossen.
Wer den Druck ganz präzise messen möchte, benötigt für die Kalibrierung eine Anordnung, mit der ein bekannter Referenzdruck erzeugt werden kann. Durch Variation des Eintrags bei [Gain] kann der angezeigte Druckwert mit dem beaufschlagten Referenzdruck abgeglichen werden.

Die Statuswerte in der unteren Bildschirmhälfte braucht der reine Anwender vielleicht nicht täglich, aber die eine oder andere Information ist manchmal durchaus nützlich.