Drucksensor anschließen
Der letzte Schritt ist das Kürzen und Anschließen des Drucksensors. Er wird mit einem ca. 30 cm langen Anschlusskabel mit drei offenen Litzen geliefert. Da es ein aktiver Sensor ist (also mit eingebauter Elektronik), benötigt er eine Betriebsspannung von 3,3 V.
Im Internet wird der Sensor oft mit 5 V Betriebsspannung beworben. Hier dürft ihr euch nicht verwirren lassen: Ja, man kann ihn mit 5,0 V betreiben, aber eben auch mit 3,3 V, wie in unserem Fall. Prinzipiell kann jeder die Zuleitung so weit kürzen, wie er mag – oder auch gar nicht. Da die Leitungen relativ dick sind und kaum nennenswerter Strom fließt, wird eine Verlängerung sehr wahrscheinlich auch funktionieren. Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht.

An die Litzen wird noch ein passendes Gegenstück zum 3-poligen Stecker J1 gelötet. Dazu knipst ihr euch ein passendes Stück vom Rest der oben verwendeten Buchsenleiste ab und lötet die Litzen entsprechend dem Bild oben an. An Rot kommt 3,3V Betriebsspannung, an Schwarz kommt GND und auf der Grünen Litze liegt das Signal an.
Damit wäre der praktische Teil erledigt. Ich hoffe, jeder konnte der Anleitung folgen und hat sich nicht verlötet. Wenn alles glattgelaufen ist, dann ist jetzt der Zeitpunkt für den ersten „Smoke-Test“ gekommen.